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Donnerstag, 29. April 2010

Film Review - The Wolfman (2010)

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BOTTOM LINE: Misguided, uneven and poorly executed, this re-telling of "The Wolfman" is by and large a waste of time, despite some excellent production design and visuals.

THE GOOD: Starting from good source material, "The Wolfman" seeks to tell the classic tale of the man cursed to turn in to a werewolf whenever the moon is full. Benicio Del Toro plays Lawrence Talbot, the prodigal son who returns to the family estate of his father Sir John Talbot (Anthony Hopkins) upon hearing the news of the death of his brother Ben at the hands of a wild animal. Wanting to find answers, Lawrence eventually becomes cursed himself when he is attacked by the werewolf. Condemned to damnation and life as a werewolf when the moon turns full, Lawrence eventually discovers the truth about his father, and his mother's death, which leads to a violent confrontation and resolution between them.

Much of "The Wolfman" succeeds in its production design, visuals and creature design. The werewolves in particular look particularly frightening and real, as do the gothic images that create the viewing experience. Del Toro does an effective job of portraying the tragedy of his character, and Emily Blunt is decent as the woman who is trying to save him. "The Wolfman" looks good, and in some sense is a noble effort in trying to make this a serious monster movie that stands apart from other films like "The Mummy" which induced comedy along with the scares.

THE BAD: Mis-directed and poorly executed, "The Wolfman" sabotages itself at every turn thanks to muddled plotting, inconsistent character actions and a poor meld of traditional make up and computer generated effects. The first half of the film does not make clear the character relations or the set up of what type of film it is trying to be. As a result, the other wise good cast look confused some of the time, with Anthony Hopkins in particular putting in an uneven performance, thanks largely to a poorly written script. The relationships between Lawrence and Gwen (Emily Blunt) is badly handled; in some ways trying to create a romantic link but in others showing that it is inappropriate given that Gwen is Lawrence's dead brother's fiancee.

The use of traditional make up techniques works well in the film, but when computer generated effects take over, the otherwise gritty gothic film makes way for a more cartoon element in the computer effects which makes the whole thing silly and unbelievable. "The Wolfman" was reported to be plagued by production problems and this is certainly evident by what you see on screen; a film that is directionless, uninspired and something of a mess.

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Dienstag, 9. März 2010

The Closer - Die komplette erste Staffel (4 DVDs) for EUR 10,00

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Krimiserien gibt es wie Sand am Meer: langweilige, schlechte, annehmbare, gute, sehr gute. Die bessern Serien zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur interessante Fälle präsentieren, sondern diese auch mit Einfühlungsvermögen, Gefühl und Humor gelöst werden - und das von interessanten gut porträtierten Charakteren, die im Idealfall auch ein Privatleben haben - genau wie im echten Leben halt.

Eine Serie, die all diese Serien meiner Meinung schlägt ist aber The Closer. Näher an Perfektion kann kaum eine Krimireihe sein. Gerne führe ich hier an, wieso ich denke, dass dies so ist.

Der auffälligste Grund ist sicher Kyra Sedgwick und ihre Rolle als Deputy Chief Brenda Leigh Johnson. Sedgwick spielt diese Rolle dermaßen gut, dass man eigentlich glaubt, dass sie in der realen Welt genau so sein muss. Brenda ist eine in Bezug auf ihre Person unsichere, launische, chaotische, süßigkeitensüchtige Frau, die ihren Job als Chef der Abteilung Priority Homicide nicht nur liebt, sondern auch lebt und diesen so perfekt beherrscht, dass sie sich ihre Arroganz gegenüber Kollegen durchaus leisten kann. So sehr sie in ihren Fällen auch den Überblick behält und ihr kaum eine Kleinigkeit entgeht, so unorganisiert ist sie in ihrem Privatleben, wie das Verhältnis zu FBI Agent Fritz Howard ebenso zeigt wie das zu ihren Eltern oder ihrer (unaufgeräumten) Wohnung.

Aber auch die Co-Darsteller wissen zu begeistern. Allen voran hier G. W. Bailey als ewig mürrischer Lt. Provenza, der immer einen Spruch auf den Lippen, zumindest aber einen verqueren Blick in seinen Augen hat. Zu gefallen weiß auch Anthony John Denison als Det. Flynn, der Brenda bis fast zum Schluss nicht leiden kann, bis er merkt, dass sie die einzige ist, die ihn nicht vor die Türe setzen will, als er mal Mist baut. J. K. Simmons als ewig hinter Brenda herräumender Chief Pope hat ebenfalls ein paar herrliche Szenen wie auch Corey Reynolds als Sgt. Gabriel. Doch auch ohne den Rest der - politisch korrekt zusammengesetzten - Crew wäre The Closer nicht das, was es ist.

Die 13 Folgen der 1. Staffel wissen alle auf Grund ihrer interessanten Fälle zu gefallen, nicht zuletzt ist es aber meist die Art und Weise, wie diese gelöst werden, die die Serie so einzigartig macht. Dass die Dynamik zwischen den Charakteren innerhalb dieser Staffel derart anwächst, ist ein weiterer dicker Pluspunkt für diese Show. So sind in der 1. Folge noch alle ausnahmslos in ihrem Team gegen Brenda und kündigen ihren Job. Im Laufe der Staffel aber merken sie - wie der Zuschauer - dass Brenda zwar oft arrogant und unbeherrscht rüber kommt, dass sie aber genau weiß, was sie tut - und meist führt genau das zur Lösung des Falles. Sie verdient sich den Respekt ihres Teams durch ihre Hartnäckigkeit, ihre Einfühlsamkeit, ihre Ablehnung gegen Einmischung von draußen (das von Cpt. Taylor geleitete Team, Staatsanwaltschaft, FBI) und dem Schutz ihres Teams gegen äußeres Eingreifen. So endet die Staffel mit Folge 13, in dem wieder alle Mitglieder ihre Kündigungsschreiben verfassen - nur diesmal, weil gedroht wird Brenda zu entlassen, was sie damit versuchen zu verhindern. In beiden Fällen wirft Brenda übrigens sämtliche Kündigungsschreiben in den abteilungseigenen Papierkorb.

Fazit:
Closer to perfection kann eine Serie kaum sein. Die DVD wartet nicht gerade mit fetten Extras auf (lediglich ein paar entfallene Szenen), doch die 13 Folgen Brenda machen das Fehlen besonderer Extras ohnehin mehr als wett.

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